Wohnen im Hochhaus.

Eine Wohnung, ganz weit oben, mit Sicht auf Stadt und Landschaft ist auch in der Schweiz zum erreichbaren Wohntraum geworden. Wie aber lebt man in der Hochhauswohnung, welcher Wohnstil stimmt und wie richtet man sich am besten ein? Hier einige Tipps und Ideen, damit stilvolles Wohnen im Hochhaus nicht nur ein Traum bleibt:

Wie wird eine Wohnung gemütlicher?
Wohnlichkeit geht meist mit Bequemlichkeit einher. So brauchen Sitzgelegenheiten Ablageflächen und Licht, also Beistelltische und passende Leuchten neben Sesseln und Sofas. Ein Sideboard oder eine Anrichte macht sich gut als Stauraum und Ablage neben dem Esstisch. Ein Korpus, eine Kommode oder ein Rollmöbel gehören zum Pult oder zum Arbeitstisch. Beistellmöbel bieten nicht nur praktischen Stauraum, sondern auch Präsentationsmöglichkeiten für persönliche Dinge, Fundstücke, spezielle Accessoires, Bücher und Tischleuchten. Textilien und Farben machen jede Wohnung wärmer und persönlicher. Also keine Angst vor Vorhängen, modischen Sofakissen, kuschligen Plaids, edlen Teppichen, farbigen Möbeln oder Bildern an den Wänden.

Geben Sie auch Ihrer Küche mehr Charakter mit einigen edlen, handgemachten oder rustikalen Blickfängern. Das Bad kann zum gediegenen Spa werden mit kleinen Zusatzmöbeln, eleganten Accessoires und edler Frottéewäsche.

Wie geht man mit den Fensterflächen um?
Zahlreiche Fenster bedeuten weniger Wände. Achten Sie bei der Wahl der Möbel darauf und wählen Sie Regale, die auch in der Raummitte aufgestellt werden können, sowie Schränke und Sideboards, die anschauliche Rückseiten aufweisen. Möbel dieser Art können so auch als Raumtrenner eingesetzt werden. Schaffen Sie alternativen Stauraum, unterm Bett etwa, oder mit Einzelschränken, Industrieregalen oder Sideboards und Kommoden. Viele Fenster lassen auch viel Licht rein. Filtern Sie es mit Vorhängen, Storen oder Rollos. An freien Fenstern darf auch ruhig einmal ein Möbel platziert werden. Eine Bank etwa mit Büchern, Pflanzen, persönlichen Trouvaillen. Vielleicht auch ein plakatives Beistellmöbel, formstarke Hocker oder ein antikes Ablagetischchen. 

Was bedeutet Wohnen im Hochhaus?
Im Gegensatz zu kleineren Mietshäusern ist das Leben im Hochhaus isolierter und städtischer. Man kann sich in seiner Wohnung ein kleines Refugium schaffen. Eine Oase, die zum Rückzugsgebiet aus dem hektischen Alltag wird. Nachbarn trifft man im Lift, im Eingangsbereich, in Gemeinschaftsräumen, oder man lädt sie zum besseren Kennenlernen an eine Party ein, ganz unkompliziert und spontan.

Der Männertraum vom Penthouse
Ein Penthouse ist eigentlich eine Dachwohnung. Nur dass eine Dachwohnung, die als Penthouse bezeichnet wird, besonders schick, grosszügig, weit oben und exklusiv ist. Diese Art von Wohnung war besonders in den Sechzigerjahren ein Symbol für Luxus, Freiheit und Weltoffenheit – und die ultimative Junggesellenbude; dieses Bild war so ausgeprägt, dass sich ein Männermagazin den Namen Penthouse gab. Stars wohnen auch heute noch oft und gerne im Penthouse, weil diese Wohnungen viel Prestige ausstrahlen, aber doch noch ein wenig Künstlerbude sind und somit Exzentrik zulassen.